Kreisverband Freiburg e.V.

Einsatzbericht NATO Gipfel 2009



Schon lange vor dem Nato Gipfel in Straßburg/ Kehl und Baden- Baden liefen beim DRK Kreisverband die Drähte heiß, gemeinsam mit den Kollegen des Malteser Hilfsdienstes stellte der DRK Kreisverband Freiburg mehrere Einsatzformationen zur Absicherung des Nato Gipfels. Darunter zwei komplette Behandlungsplätze für jeweils 25 Patienten wurden aufgestellt. Diese mobilen Behandlungseinheiten bestanden aus jeweils 50 Helfern und Notärzten der beiden Organisationen. Mit dabei waren an den beiden Tagen dem 03. und 04. April die DRK Ortsvereine Stegen, Zarten und Buchenbach welche mit der Einsatzeinheit in beiden Behandlungsplätzen im Einsatz waren. Ein solcher Behandlungsplatz stand abrufbereit in Freiburg, der andere wurde Vorort in Rheinau stationiert. Jeweils früh morgens um 5 Uhr sammelten sich 11 Fahrzeuge der Organisationen um im geschlossenen Verband nach Rheinau zu fahren, dort wurde das Hilfeleistungspotential für den Nato Gipfel zusammengeführt und im Alarmfall abgerufen. Das DRK Stegen stellte an einem Tag die Führung eines solchen Behandlungsplatzes und war an beiden Tagen mit einem Katastrophenschutz Gerätewagen Vorort um medizinisches Material in den Einsatz zu bringen. Am Freitag den 03. April wurden der Behandlungsplatz in Rheinau nach Baden-Baden alarmiert, mit Blaulicht und Martinshorn machten sich die 11 Fahrzeuge auf den Weg über die Autobahn nach Baden- Baden um dort bei etwaigen Ausschreitungen die Patientenversorgung aufbauen zu können. Zum Glück verlief diese Demonstration in der Innenstadt sehr ruhig ab, sodass die Helfer nicht zum Einsatz kamen. Die Helfer blieben dort bis 20 Uhr stationiert und konnten dann wieder den Heimweg antreten um am Samstag wieder um 5 Uhr nach Rheinau fahren zu können. Zusätzlich waren die Stegner DRKler am Freitag mit dem neuen Krankenwagen in Gaggenau stationiert und waren für die Patiententransporte vorgesehen.
Am Samstag wurde der Behandlungplatz nach Kehl alarmiert, bereits auf der Anfahrt sahen die Helfer die Rauchwolken des brennenden Hotels und des Zollhauses, auch hier wurde ein Einsatz nicht notwendig da sich die Ausschreitungen lediglich auf die französische Seite konzentrierten. Dieses Ereignis bewies einmal mehr die Leistungsfähigkeit der Katastrophenschutzeinheiten und der örtlichen DRK Bereitschaften im Dreisamtal welche an beiden Tagen im Einsatz waren.

Stegen, den 21.04.2009


Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Peter Rombach (peter.rombach@drk-stegen.de)
DRK OV Stegen/DRK Einsatzeinheit 3 Freiburg Land
Telefon 07661-989840
www.einsatzeinheit3.de

Bilder: Ralf Schlegel DRK Stegen